2500 Triathletinnen und Triathleten werden dieses Wochenende in der niederösterreichischen Landeshauptstadt erwartet – so viele wie noch nie zuvor. Neben dem NÖ BAUHAUS Company & Funtriathlon am Freitag und der Junior Challenge am Samstag findet der Hauptbewerb mit dem Mitteldistanz-Triathlon am Sonntag statt. Ein spannendes Rennen mit zahlreichen nationalen und internationalen Profiathletinnen und Profiathleten wird erwartet.
St. Pölten | Mit dem heutigen Freitag fällt der Startschuss in ein abwechslungsreiches Rennwochenende. Triathlon auf allen Leistungsstufen und für alle Altersgruppen wird an diesen Tagen in St. Pölten geboten. Den Auftakt macht der beliebte NÖ BAUHAUS Company & Funtriathlon, gefolgt von der Junior Challenge am Samstag, bei der der Triathlon-Nachwuchs im Mittelpunkt steht. Am Sonntag wartet dann der große Showdown: Um 7:00 Uhr starten die Profi-Damen, 20 Minuten später folgen die Profi-Herren, ehe schließlich die Age-Group-Athletinnen und Athleten in den Viehofner See springen.
Richard Belderok, CTO Challenge Family, blickt mit Vorfreude auf das Wochenende: „Es ist großartig, ins Herz der österreichischen Triathlonwelt zurückzukehren – mit rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen. Die fantastische Unterstützung durch die Stadt, die Region und alle freiwilligen Helfer macht dieses Rennen wirklich zu einem einzigartigen Ereignis in unserem jährlichen Kalender. Ein besonderer Dank gilt der Familie Schwarz für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Veranstaltung liegt uns wirklich am Herzen, denn alle Bewerbe spiegeln unser Motto „Every Athlete, Every Challenge“ wider – von internationalen Profis bis zu Erstteilnehmern und von den jüngsten Kindern bis zu den ältesten Age-Group-Athleten.“
Für die Stadt St. Pölten ist das Rennen seit Jahren ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender.
Marlies Eder, Gemeinderätin St. Pölten, hebt hervor: „Gesundheit ist unser wichtigstes Gut – sie zu erhalten und zu fördern, sollte unser gemeinsames Ziel sein. Ein Sportevent dieser Art leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Dass sich St. Pölten als Triathlon-Hauptstadt etabliert hat, mit einer der schönsten Strecken Europas – insbesondere der beeindruckenden Radstrecke – zeigt sich auch in den positiven Tourismuszahlen. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen sicheren und erfolgreichen Wettkampf.“
Martin Gabler, Niederösterreichische Versicherung betont: „Wir freuen uns sehr, wieder als Partner mit dabei zu sein. Sowohl der Breiten- als auch der Spitzensport liegen uns besonders am Herzen. Dieses Event – und vor allem auch die zahlreichen Sideevents – ist jedes Jahr ein echtes Highlight und unterstreicht die Vielfalt des Sports. Es schafft Motivation für Menschen aller Altersgruppen, begeistert mit einer großartigen Stimmung und beeindruckt immer wieder durch die herausragenden Leistungen der Athletinnen und Athleten.“
Internationales Topfeld bei der Challenge St. Pölten verspricht spannenden Rennsonntag
Angeführt wird das Damenfeld von der Deutschen Caroline Pohle, die mit einem Sieg bei der Challenge Šamorín nach St. Pölten reist. Nach dem intensiven Rennen vergangene Woche noch etwas müde, kehrt die Frische laut eigener Aussage täglich zurück. „Die Vorfreude ist groß. Ich habe mir die Strecke bereits angesehen. Besonders die Radstrecke gefällt mir richtig gut und kommt mir sehr entgegen“, so Pohle. Für Sonntag hat sie klare Ziele: „Am Renntag muss vieles zusammenpassen, aber ein Platz am Podium ist definitiv mein Anspruch.“
Aus österreichischer Sicht zählt Anna Pabinger zu den Kandidatinnen auf eine Spitzenplatzierung. Die Oberösterreicherin überzeugte bereits vergangene Saison mit einer starken Leistung in St. Pölten (2. Platz) und möchte diese heuer noch toppen. Auch die ersten Rennen des Jahres 2026 verliefen vielversprechend. Besonders in der abschließenden Laufdisziplin sieht Pabinger ihre Stärke. Die prognostizierten hohen Temperaturen schrecken sie dabei nicht ab: „Die Hitze wird für viele Athletinnen und Athleten eine Herausforderung werden, aber mir kommen solche Bedingungen eher entgegen.“
Mit der Niederländerin Diede Diederiks steht eine weitere starke Athletin an der Startlinie. Besonders die Radstrecke hat es ihr angetan: „Das Radfahren ist meine stärkste Disziplin und ich freue mich sehr auf die Strecke hier in St. Pölten.“ Eine konkrete Zielsetzung möchte sie zwar nicht ausgeben, ergänzt aber lachend: „Wir alle wollen gewinnen. Deshalb konzentriere ich mich ganz auf mich selbst und werde mein Bestes geben.“
Auch das Herrenrennen verspricht spannend zu werden. Mit Finn Große-Freese und Frederic Funk führen zwei deutsche Top-Athleten das Feld an. Für Funk ist es eine besondere Rückkehr: Nach seinem Sieg im Jahr 2021 steht er nun erneut in St. Pölten an der Startlinie. Bereits in jungen Jahren war er beim Kinderrennen im Rahmen der Veranstaltung am Start, während seine Eltern die Mitteldistanz bestritten. „Das Rennen 2021 als Profi zu gewinnen, war etwas ganz Besonderes. Deshalb freue ich mich sehr, endlich wieder hier zu sein“, erzählt Funk. Nach einem Trainingsblock in der Höhe und einem Rennstart vergangene Woche in Šamorín blickt er optimistisch auf Sonntag: „Die Vorbereitung war gut. Šamorín war solide, aber noch nicht perfekt. Jetzt hoffe ich, wieder an meine Leistungen von 2021 anknüpfen zu können.“
Ebenfalls ein heißer Kandidat für eine Spitzenplatzierung ist Ondrej Kubo. Der Slowake verbindet gute Erinnerungen mit St. Pölten und blickt nach einer starken Vorbereitung optimistisch auf das Rennen. Der Saisonauftakt vergangene Woche verlief zwar noch nicht nach Wunsch, doch für Sonntag zeigt er sich zuversichtlich: „Wenn ich mit einem Lächeln ins Ziel laufe, wisst ihr, dass ich mit meiner Performance zufrieden bin.“
Mit Ambitionen geht auch der beste Österreicher des Vorjahres ins Rennen: Raphael Lukatsch verpasste 2025 als Vierter nur knapp das Podium und möchte heuer den nächsten Schritt aufs Treppchen machen. „Die Radstrecke kommt mir sehr entgegen und ich mag auch die Laufstrecke mit ihrem wechselnden Terrain. Es ist eine sehr ehrliche und schöne Strecke“, so Lukatsch. Ein echtes St. Pöltner Urgestein ist Michael Weiss. Der Niederösterreicher steht bereits zum 13. Mal an der Startlinie seines Heimrennens. „St. Pölten hat immer einen besonderen Platz in meinem Herzen – die Strecke, die Organisation und die Stimmung sind einzigartig“, sagt Weiss. Besonders freut ihn, dass neben ihm auch viele von ihm trainierte Athletinnen und Athleten am Start stehen werden. Für ihn selbst dient das Rennen als Formtest für seine Langdistanz in wenigen Wochen.
„Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren trifft internationale Konkurrenz auf starke österreichische Athletinnen und Athleten. Das sind beste Voraussetzungen für spannende Entscheidungen auf der Mitteldistanz.“, freut sich Renndirektorin Nina Schwarz und ergänzt: „Für uns jagt dieses Wochenende ein Highlight das nächste. Es ist schön zu sehen, wie die Vorbereitungen aus vielen Monaten nun zusammenkommen.“


